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  Austin-Healey 3000 BJ8, 1965, smaragdgrün über weiß, 148 PS, „Für Männer, die Pfeife rauchen“ (Fritz B. Busch), „The Pig“ (Pat Moss), „Perfektion ist langweilig“ (Donald Healey): Es fehlt nicht an verbalen Liebeserklärungen an den wohl faszi­nierendsten aller britischen Roadster. Der Motor produziert einen unverwechselbar grollenden, infernalischen Sound, die Federung ist bretthart. Wer den „Big Healey“ nicht gefahren hat, wird nie wissen, was Roadster-Fahren wirklich bedeutet. Von 3.947 gebauten Exemplaren sind in Deutschland nur noch 89 auf der Straße (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Austin-Healey 3000 BJ8
 
  Austin-Healey Sprite MkIII, 1964, rot, 60 PS, Der Austin-Healey Sprite wurde in den 14 Jahren seiner Bauzeit in insgesamt vier unterschiedlichen Modellserien gebaut, eine davon ist als "Frogeye" (Froschauge) sehr bekannt. Dieses Modell des Sprite (Kobold) ist in Deutschland recht selten anzutreffen - es sind nur noch 74 Exemplare zugelassen -, aber dennoch sehr beliebt, weil er mit nur wenig über 600 Kilogramm Leergewicht und immerhin 61 PS unglaublich agil ist. Als MK III hat er Kurbelfenster und sogar eine Heizung, alles wie in einem „richtigen“ Auto.

Details/Preise Austin-Healey Sprite MkIII
 
  Borgward Isabella, 1964, elfenbein / schwarz, 60 PS, Die "Isabella" war seinerzeit das erfolgreichste Modell der einstigen Bremer Automobilmarke und besticht durch eine wunderschöne Gesamterscheinung im klassisch-barocken Design der 50er Jahre. Die besonders schöne Farbkombination mit Lederausstattung und Weißwandreifen sowie das große Falt-Schiebedach machen den Wagen zum sehr seltenen Hingucker. Der 4-Zylinder-Motor leistet ausreichende 60 PS für gemütliches Fahren und wird von einer 4-Gang-Lenkradschaltung (!) koordiniert. Trotz der zweitürigen Ausführung ist dank eines einzigartigen Klappmechanismus ein sehr bequemes Einsteigen auch auf die hinteren Plätze leicht möglich - daher ideal auch für Hochzeitsfahrten.

Details/Preise Borgward Isabella
 
  Chevrolet Corvette C1 Cabriolet, 1961, rot über weiß, 230 PS, Wenn Amerikaner, dann Mustang oder Corvette, und wenn Corvette, dann die von 1958 bis 1962 gebaute C1: Achtzylinder-Brabbeln, Drehmoment im Überfluß, ein spektakuläres Design und sogar ein Hauch von Sportlichkeit. Die "Vette" war der erste Sportwagen der Welt, der serienmäßig mit Kunststoffkarosserie produziert wurde. Besonderheit dieses Fahrzeugs: eine manuelle Viergangschaltung statt der üblichen amerikanischen Automatik. Fahrspaß ist garantiert. Gebaute Stückzahl: 68.955; heutiger Bestand in Deutschland: 238 (Quelle: Kraftfahrtbundesamt)

Details/Preise Chevrolet Corvette C1 Cabriolet
 
  Chevrolet Impala Convertible, 1959, schwarz-weiß, 250 PS, Im Jahre 1959 führte Chevrolet eine eigenständige, neue Modellreihe ein, die es unter der Bezeichnung "Impala" (eine Antilopenart) noch heue gibt. Die Karosserieformen wechselten in relativ kurzen Intervallen, das hier zu sehende Modell wurde nur drei Jahre gebaut. Der Impala war im Jahre 1960 das meistverkaufte Auto der USA, jedoch überwiegend als Limousine und Coupé. Das riesige, spektakuläre Heckflossen-Cabriolet ("Convertible") mit sechs Sitzplätzen blieb eher die Ausnahme und ist daher heute extrem selten: In Deutschland fahren nur noch 16 Exemplare.

Details/Preise Chevrolet Impala Convertible
 
  Chevrolet Master de Luxe, 1938, dunkelblau, Dieser Chevrolet im typischen Design der 30er Jahre gehörte einst zu den Mittelklasse-Fahrzeugen Amerikas. Es entstanden von 1933 bis 1942 verschiedene Varianten dieses Typs, dieses Modell wurde jedoch nur drei Jahre lang gebaut, allerdings in der enormen Auflage von 1,9 Mio. Exemplaren. Heute existieren weltweit nur noch wenige Fahrzeuge dieses Typs - in Deutschland nur noch rund zehn Stück -, was den Wagen zu einem sehr seltenen, exklusiven Chauffeur-Fahrzeug, beispielsweise für Hochzeiten oder andere besondere Anlässe, macht. Aber auch als Selbstfahrer ist der Wagen nach ein wenig Eingewöhnung für jedermann zu beherrschen: Das Getriebe ist bereits synchronisiert, und der durchzugsstarke V6-Motor hat eine auch für den heutigen Straßenverkehr ausreichende Leistung.

Details/Preise Chevrolet Master de Luxe
 
  Citroen 11 CV BN "Gangsterlimousine" ("Traction Avant"), 1954, schwarz, 54 PS, Entwickelt in den 30er Jahren, aber schon im klassischen Design der 40er Jahre, war der 11 CV damals seiner Zeit weit voraus, ebenso wie das Nachfolgemodell, die legendäre DS (siehe dort). Der lange und breite Radstand des 11 CV bei gleichzeitig niedrigem Fahrzeugschwerpunkt, jedoch vor allem der damals noch revolutionäre Frontantrieb ("traction avant") verliehen dem Wagen für die damalige Zeit einzigartige Fahreigenschaften. So wurde der Wagen viel von Gangstern als Fluchtauto benutzt, weil man damit der Polizei davonfahren konnte, was ihm den Spitznamen “Gangsterlimousine” einbrachte. Doch schon bald besaß auch die Polizei solche Fahrzeuge, allen voran der berühmte Kommissar Maigret, der in den berühmten Verfilmungen für rasante Verfolgungsjagden sorgte. Heute besticht dieser Oldtimer in der BN-Ausführung (Langversion) durch sein klassisches Design. Durch den enormen Platz im Innenraum – besonders hinten – ist das Fahrzeug ideal für besondere Anlässe, beispielsweise Hochzeiten.

Details/Preise Citroen 11 CV BN "Gangsterlimousine" ("Traction Avant")
 
  Citroen DS Super 20, 1969, silber-metallic, 98 PS, Eine unvergleichliche Limousine in extravagantem Design, mit dem die DS (Spitzname im Volksmund: "La Déesse" = “Die Göttin”) schon bei ihrem Debüt auf dem Pariser Autosalon 1955 (!) für Furore sorgte und von 1955 bis 1975 nahezu unverändert gebaut wurde. Auch der Filmheld “Fantomas” und der französische Präsident Charles de Gaulles fuhren eine DS. Ein unvergleichlicher Sitz- und Federungskomfort dank der legendären Hydropneumatik, ein äußerst großzügiges Platzanagebot und die aufsehenerregende Erscheinung zeichnen diese Limousine in der “Pallas”-Ausstattung mit seltenem Falt-Schiebedach besonders aus. Nach diesem Wagen dreht sich jeder um - ein Oldtimer wie aus einer anderen Welt

Details/Preise Citroen DS Super 20
 
  Ferrari 328 GTS, 1989, ferrarirot, 270 PS

Details/Preise Ferrari 328 GTS
 
  Fiat 124 Pininfarina Spider, 1980, rot, 105 PS, Bella macchina: Mit der 1966 von Pininfarina entworfenen italienischen Schönheit setzte Fiat die Reihe der offenen Sportwagen fort. Bereits bei seinem Debüt 1966 zum Auto des Jahres gekürt, wurde dieser Klassiker fast 20 Jahre in nahezu unveränderter Karosserieform, jedoch in vielen Motorvarianten gebaut, was seine Beliebtheit deutlich unterstreicht. Trotz der großen Stückzahl (ca. 200.000 Exemplare) blieben als Folge schlechter Rostvorsorge in Deutschland nur 261 Exemplare übrig (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Der agile Motor, das zeitlose Design und das problemlose Handling machen ihn zum idealen Cabrio für Einsteiger.

Details/Preise Fiat 124 Pininfarina Spider
 
  Ford Model A, 1929, grün, 39 PS, Der Ford A war der „luxuriöse“ Nachfolger der berühmten „Tin Lizzy“, dem ersten Fahrzeug, das am Fließband produziert wurde. Das A-Modell wurde in zehn verschiedenen Versionen gebaut - einige Exemplare auch in Deutschland - und avancierte dank der simplen, aber zuverlässigen Technik in Kombination mit einem großzügigen Platzangebot und einem erschwinglichen Preis zum damals meistverkauften Fahrzeug der Welt: Es wurden mehr als vier Millionen Exemplare produziert, von denen heute nur noch 37 in Deutschland zugelassen sind. Späteren Generationen wurde das A-Modell bekannt aus den Laurel & Hardy-Filmen und aus zahlreichen Fernsehserien wie "Die Waltons". Das A-Modell zählt heute zu den Klassikern schlechthin und verkörpert wie kein anderes Auto den Aufbruch in ein neues Zeitalter. Lassen Sie sich in einem einmaligen, über 80 Jahre alten tech­ni­schen Denk­mal zu Hochzeit, Firmenfeier oder jedem anderen Anlaß chauffieren.

Details/Preise Ford Model A
 
  Ford Mustang, 1968, rot, 116 PS, Mit dem Mustang kam das „Pony Car“ auf die Straße. Nicht wirklich ein Sportwagen, aber der automobile Traum der amerikanischen Jugend der 60er Jahre. Endgültig zum Kult wurde der Wagen, als Steve McQueen sich in San Francisco in dem legendären Film "Bullit" mit seinem 68er Mustang Fastback eine der spektakulärsten und längsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte mit einem Dodge Charger lieferte.

Details/Preise Ford Mustang
 
  Jaguar E-Type S2 Roadster, 1971, maroon red, 205 PS, Das erotischste Auto aller Zeiten. Der Jaguar E-Type zählt heute zu den wenigen echten Sportwagen-Legenden vergangener Zeiten und sorgte schon bei seinem Debüt 1961 für Furore. In den knapp 14 Jahren Bauzeit gab es drei sog. "Serien" mit unterschiedlicher Motorisierung und geringfügig unterschiedlichem Design. Dieses Fahrzeug hier (in der seltenen Jaguar-Farbe maroon) gehört zur mittleren Serie (2), die erst 1968 auf den Markt kam und mit dem kraftvollen 6-Zylinder-Motor unter der nicht enden wollenden Motorhaube schließlich zur Legende wurde. In Deutschland wurde der E-Type nicht zuletzt durch die Jerry-Cotton-Hefte und -Filme bekannt. Von den 41.734 gebauten S-2-Roadstern sind heute in Deutschland noch 287 zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Jaguar E-Type S2 Roadster
 
  Jaguar E-Type S2 Roadster silber, 1970, silber-metallic, 205 PS, Der Jaguar E-Type zählt heute zu den wenigen echten Sportwagen-Legenden vergangener Zeiten und sorgte schon bei seinem Debüt 1961 für Furore. In den knapp 14 Jahren Bauzeit gab es drei sog. "Serien" mit unterschiedlicher Motorisierung und geringfügig unterschiedlichem Design. Dieses Fahrzeug hier gehört zur mittleren Serie (2), die erst 1968 auf den Markt kam und mit dem kraftvollen 6-Zylinder-Motor unter der nicht enden wollenden Motorhaube schließlich zur Legende wurde. In Deutschland wurde der E-Type nicht zuletzt durch die Jerry-Cotton-Hefte und -Filme bekannt. Von den 41.734 gebauten S-2-Roadstern sind heute in Deutschland noch 287 zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Jaguar E-Type S2 Roadster silber
 
  Jaguar E-Type S3 V12 Coupé, 1971, british racing green, 278 PS, Der Jaguar E-Type zählt heute zu den wenigen echten Sportwagen-Legenden vergangener Zeiten und sorgte schon bei seinem Debüt 1961 für Furore. In den knapp 14 Jahren Bauzeit gab es drei sog. "Serien" mit unterschiedlicher Motorisierung und geringfügig unterschiedlichem Design. Dieses Fahrzeug hier ist die letzte Version des Kultautos mit dem unvergleichlichen Jaguar-12-Zylinder-Motor. Da die meisten Serie-3-Fahrzeuge in die USA exportiert worden, stellt das manuelle 4-Gang-Getriebe in unserem Modell eine Besonderheit dar. In Deutschland wurde der E-Type nicht zuletzt durch die beliebten Jerry-Cotton-Hefte und -Filme bekannt. Insgesamt wurden 15.239 S3-Coupés gebaut, von denen heute in Deutschland noch 103 zugelassen sind (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Jaguar E-Type S3 V12 Coupé
 
  Mercedes-Benz 190 c "Heckflosse", 1964, blau, 85 PS, Der Mercedes-Klassiker im damals so modernen Heckflossen-Design der 60er Jahre. Verglichen mit den amerikanischen Riesenflossen, sind die offiziell "Peilstege" genannten Heckflossen beim W110 allerdings klein. Wer seinerzeit einen solchen Wagen fuhr, der hatte es zu etwas gebracht. Die schöne Farbkombination mit Lederausstattung und Weißwandreifen, der drehfreudige 4-Zylinder-Motor mit 85 PS und 4-Gang-Lenkradschaltung sowie der geräumige Innenraum machen "die Heckflosse" zum idealen Fahrzeug für bequemes Reisen und Hochzeiten.

Details/Preise Mercedes-Benz 190 c "Heckflosse"
 
  Mercedes-Benz 190 SL, 1962, silber-metallic, 105 PS, Eleganter, wunderschöner offener Sportwagen. Der Begründer der Mercedes-Benz-SL-Tradition, der bei seinem Debüt 1955 nicht nur optisch, sondern mit seiner selbsttragenden Karosserie auch technisch eine Sensation war. Darüber hinaus trug er die Modellbezeichnung "SL" (für "Sport Leicht") zumindest teilweise zurecht, da Hauben, Türen und Schwellen aus Aluminium gefertigt waren. Bekannt wurde der Wagen als kleiner Bruder des 300 SL Flügeltürers, später auch durch "die Nitribitt". Der 190 SL war schon in den Wirtschaftswunderjahren ein Traumwagen, und wegen seines exorbitant hohen Preises blieb er das auch für die meisten - bis heute.

Details/Preise Mercedes-Benz 190 SL
 
  Mercedes-Benz 220 SE Cabriolet, 1962, bordeauxrot, 120 PS, Mit dem 220 SE in der offenen Version brachte Mercedes 1962 wieder ein fünfsitziges Cabriolet auf den Markt, das in vielen Punkten neue Maßstäbe setzte. Die Fahrleistungen, das Platzangebot und die Sicherheitstechnik waren einmalig - leider auch der Preis: Mit rund 21.000 DM Einstiegspreis blieb das 220 SE Cabriolet ein sehr exklusives Fahrzeug für die "Oberschicht" und fand daher nur 2.729 Käufer. Heute sind in Deutschland nur noch 231 Exemplare zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Für viele Kenner ist dieses große Cabriolet der schönste offene Fünfsitzer aller Zeiten.

Details/Preise Mercedes-Benz 220 SE Cabriolet
 
  Mercedes-Benz 230 SL "Pagode", 1965, rot, 150 PS, Der Nachfolger des 190 SL (siehe dort) setzte im Sportwagenbau der 1960er Jahre nicht nur bei den Fahrleistungen Maßstäbe, vor allem in puncto Sicherheit war das Fahrzeug auf dem neuesten Stand und verfügte als erster deutscher Roadster über eine Knautschzone und eine Sicherheitslenksäule. Dank seines wunderschönen, zeitlosen Designs wurde die "Pagode", so genannt wegen der Form des optional lieferbaren Hardtops, auch schnell ein wirtschaftlicher Erfolg und wurde 48.912mal gebaut; heute gibt es in Deutschland noch 1.919 Fahrzeuge (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Mercedes-Benz 230 SL "Pagode"
 
  Mercedes-Benz 280 SL R107, 1980, grün, 170 PS, Der Mercedes-Benz 280 SL der Baureihe R107 war der Nachfolger der legendären Pagode (siehe dort) und schrieb Mercedes-Geschichte. Er war das erfolgreichste und meistverkaufte Cabrio der legendären SL-Baureihe und wurde dank seines zeitlosen Designs 18 Jahre lang optisch fast unverändert gebaut. Es wurden über 300.000 Exemplare produziert. Der Komfort und die Fahreigenschaften des neuen Fahrwerks sowie die bewährten 6-Zylinder-Motoren setzten damals Maßstäbe, die für andere Hersteller lange unerreichbar blieben. Ein "moderner Oldtimer", der zum gemütlichen und kraftvollen Cruisen einlädt wie kaum ein anderer.

Details/Preise Mercedes-Benz 280 SL R107
 
  Mercedes-Benz 500 SL R107, 1984, nachtblau, 245 PS, Das meistverkaufte Mercedes-Cabrio aller Zeiten wurde als Nachfolger der Mercedes-Benz "Pagode" (siehe dort) von 1973 bis 1989 nahezu unverändert gebaut - ein echter Klassiker also. Der Wagen besticht durch sein zeitloses Design, und der kräftige 8-Zylinder-Motor mit 245 PS lädt zum sportlichen Cruisen ein

Details/Preise Mercedes-Benz 500 SL R107
 
  MGB Roadster, 1973, weiß, 95 PS, Im Gegensatz zu den meisten englischen Roadstern seiner Zeit besitzt der MGB eine selbsttragende, fast schon als modern zu bezeichnende Karosserie, die das Gewicht senkt und dem Wagen in Verbindung mit dem kräftigen 95-PS-Motor ansehnliche Fahrleistungen verleiht.

Details/Preise MGB Roadster
 
  Mini Cooper, 1994, british racing green, 63 PS, 1959 kam der von Sir Alec Issigonis entworfene Mini auf den Markt, wo das revolutionäre Konzept für großes Aufsehen sorgte. Im Oktober 2000 lief das letzte Modell vom Band, bis dahin waren von Austin, BMC, British Leyland und zuletzt Rover über fünf Millionen Fahrzeuge produziert worden. Insbesondere die von Tuner John Cooper entwickelten Exemplare (zuletzt erkennbar durch weiße Streifen auf der Haube und teilweise durch ein andersfarbiges Dach) begründeten den Mythos des Autos, nicht zuletzt durch seine Erfolge bei diversen Bergrennen mit Niki Lauda am Steuer und durch vier Erfolge bei der Rallye Monte Carlo (Paddy Hopkirk, Timo Mäkinen und Rauno Aaltonen).

Details/Preise Mini Cooper
 
  Opel Diplomat B 5.4 V8, 1972, blaumetallic, 230 PS, Ein wahrer "deutscher Straßenkreutzer" im amerikanischen Design der 60er Jahre. Platz im Überfluß (ideal für Hochzeiten), ein riesiger 5.4-Liter-V8-Motor mit sattem Sound und reichlich Luxus der damailigen Zeit wie elektrisches Schiebedach und Fensterheber, Automaticgetriebe oder getönte Scheiben. Mit diesem Modell wollte Opel Anfang der 70er Jahre dem Stern aus Stuttgart Einhalt gebieten. Das Modell des "großen Opel" der 70er ist heute absolut Kult und in einem solchen Zustand extrem selten. Ein echter Hingucker auf der Straße.

Details/Preise Opel Diplomat B 5.4 V8
 
  Opel Kapitän P-L 2,6, 1961, blau-weiß, 95 PS, DAS Weltwirtschaftswunder-Auto mit amerikanischem Design – sozusagen ein „deutscher Straßenkreuzer“. Sehr großzügiger Innenraum mit neuer, edler Lederausstattung sowie beste Fahreigenschaften dank der weichen Federung und des kultivierten 6-Zylinder-Motors mit einer 3-Gang-Lenkradschaltung. Das Fahrzeug wurde erst 2007 in der Original 2-Farben-Lackierung umfangreich restauriert und ist eines der letzten 167 noch existierenden Fahrzeuge dieses Typs. Sowohl durch das üppige Platzangebot im Innenraum als auch die ausgefallene und edle Erscheinung ist das Fahrzeug auch optimal geeignet für Hochzeiten.

Details/Preise Opel Kapitän P-L 2,6
 
  Porsche 356 C, 1964, rot, 75 PS, Der Porsche 356 war der erste Seriensportwagen aus dem Hause Porsche. Auf ihm basiert der bis heute weltweit anhaltende Erfolg des Unternehmens, weshalb der 356 auch gern als "Ur-Porsche" bezeichnet wird. Er wurde im Laufe der fast 18jährigen Bauzeit in den drei Karosserievarianten Cabriolet, Speedster und Coupé gebaut. Als die Schauspiellegende James Dean in einem Porsche tödlich verunglückte, wurde der Wagen zum Mythos, weil man - fälschlich - glaubte, Dean sei in einem 356 gestorben; in Wirklichkeit war es ein Porsche 550 Spyder, in dem der Schauspieler am 30. 09. 1955 nördlich von Los Angeles zu Tode kam. Als der 356 im Jahre 1964 durch den 911 (siehe dort) abgelöst wurde, ging ein Aufschrei der Entrüstung durch die Fangemeinde. Unser wunderschönes Coupé hat als Besonderheit ein elektrisches Schiebedach, das werksseitig nur 92mal verbaut wurde. Gebaute Stückzahl: 76.302, heutiger Bestand in Deutschland: 923 (Quelle: Kraftahrtbundesamt).

Details/Preise Porsche 356 C
 
  Porsche 911 Carrera 1, 1989, schwarz, 231 PS, Der Porsche 911 Carrera 1 war das absolute Topmodell der 911-Baureihe und der letzte reinrassige Porsche, bevor 1990 auch bei Porsche das Elektronikzeitalter mit den vielen Helferlein anbrach. Der 3,2-Liter-Boxer mit 231 PS hat - nicht zuletzt wegen des im Vergleich zu heutigen Porsche geringen Gewichts - extremen "Biß" und erfordert einen zurückhaltenden Umgang mit dem Gaspedal. Trotz seines hohen Preises wurde das Modell 22.086mal gebaut, heute sind in Deutschland immerhin noch 1.701 Exemplare zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Der Name "Carrera" rührt übrigens von dem berühmten Autorennen der 1950er Jahre, der "Carrera Panamericana" (3.114 km quer durch Mexiko), her.

Details/Preise Porsche 911 Carrera 1
 
  Porsche 911 SC Cabriolet, 1983, meteorgrau-metallic, 180 PS, Der Porsche 911, von Freunden der Marke "Neunelfer" oder "Elfer" genannt, gilt als Inbegriff der Marke und wurde 1963 als Nachfolger des 356 (siehe dort) vorgestellt. 1981 kam das Sondermodell „50 Jahre Firma Porsche“ heraus, dem unser Fahrzeug entspricht. Das sog. „G-Modell“ war der letzte „echte“ Elfer, ein Meilenstein der Automobilgeschichte. Der luftgekühlte Boxermotor ("Kreissäge") verlieh dem Auto einen unvergleichlichen Sound. Gebaute Stückzahl: 2.406; heutiger Bestand in Deutschland: 337 (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Porsche 911 SC Cabriolet
 
  Rolls-Royce Silver Cloud, 1962, weiß, ausreichend PS, Der Silver Cloud (Silberwolke) gilt heute als einer der schönsten Klassiker aus dem Hause Rolls-Royce und strahlt wie kein anderes Fahrzeug Eleganz und Faszination aus. Alle Fahrzeuge wurden seinerzeit von Hand gebaut, nur die teuersten und edelsten Materialien fanden Verwendung, was den Kaufpreis auf den eines Einfamilienhauses in bester Lage trieb. Immerhin bot der Innenraum der riesigen Limousine Platz im Überfluß, und die hohe Verarbeitungsqualität sorgte dafür, daß in Deutschland 31 Exemplare überlebten (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Lassen Sie sich fahren wie die Queen. Nobler geht’s nicht.

Details/Preise Rolls-Royce Silver Cloud
 
  Triumph TR3, 1957, weiß, 95 PS, Die Steckscheiben werden mit einem Vierkantschlüssel montiert, die Heizung mit einem Messinghahn unter der Motorhaube einge­schal­tet, der Lärm geht durch Mark und Bein: Wer auf den Komfort eines modernen Autos nur schwer verzichten kann, ist hier falsch. Andererseits galt der 13.377mal gebaute Roadster bei seinem Erscheinen 1955 technisch als modern, immerhin hatte er schon Scheibenbremsen an der Vorderachse und damals sagenhafte 95 PS, die dem leichten Auto überlegene Fahreigenschaften verliehen. Kaum ein Auto bietet soviel Frischluftzufuhr und originären Fahrspaß wie dieser Nachkriegs-Roadster. Und kaum einer ist so selten: In Deutschland sind nur noch 54 Exemplare zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Triumph TR3
 
  Triumph TR4, 1965, british racing green, 101 PS, Der Triumph TR 4 war der Nachfolger des TR 3 (siehe dort) als klassischer englischer Roadster, wobei das Design allerdings aus Italien stammte, nämlich aus der Feder von Giovanni Michelotti, der seinerzeit auch für Lancia und BMW Autos entwarf. Der sehr kräftige, drehmomentstarke Motor, ein gegenüber dem Vorgänger vergrößertes Platzangebot und ein moderneres Fahrwerk ließen den TR 4 schnell zu einem Verkaufsschlager werden: 68.719 Exemplare wurden gebaut, von denen heute noch 331 auf Deutschlands Straßen fahren. Darüber hinaus war der TR 4 auch im Rennsport erfolgreich und gewann vor allem in den USA in seiner Klasse zahlreiche Rennen. Auch heute noch ist er dank seines agilen Handlings und seines unvergleichlichen Sounds DAS Auto für die kurvenreiche Landstraße.

Details/Preise Triumph TR4
 
  Triumph TR6, 1973, blau, 105 PS, Der Nachfolger des TR4 (siehe dort) – ein echtes „Männerauto“: sportlich, schnell und mit dem charakteristischen, grollenden Sound des langhubigen 6-Zylinder-Motors. Tolle Optik durch die Tiefbett-Chromspeichen mit 225er Breitreifen und das edle Holzlenkrad sowie die Wurzelholzarmaturen in Kombination mit der schwarzen Echtleder-Ausstattung. Ein unkomplizierter Sportwagen-Roadster, der Spaß macht.

Details/Preise Triumph TR6
 
  Volvo P544 "Buckelvolvo", 1959, rot, 60 PS, Dieser wunderschöne Wagen erinnert von der Form her an die klassischen Fastback-Coupés aus Amerika. Trotz der lang gezogenen Coupé-Form haben 4 Personen auf den Ledersitzen bequem Platz. Der durchzugsstarke Motor ermöglicht trotz des Alters ein flottes Fahren. Vor allem das leichte Handling und die einfache Bedienung, aber erst recht die sympathische Gesamterscheinung machen diesen Oldtimer zum Blickfang - und wer ihn fährt, erntet begeisterten Zuspruch.

Details/Preise Volvo P544 "Buckelvolvo"
 
  VW 1500 N, 1964, schwarz, 44 PS, Dieser Wagen war nach dem bekannten „Käfer“ (siehe dort) und dem „Bulli / Bus“ das dritte Modell von VW zur damaligen Zeit, daher auch „Typ 3“ oder im Volksmund „der große Käfer“ genannt. Er sollte vor allem Familien ansprechen, da er mit je einem Kofferraum vorn und hinten deutlich mehr Platz für das Gepäck bot. Heute sind diese Modelle im Gegensatz zum "normalen" Käfer extrem selten und etwas Besonderes für Kenner. Die Farbe schwarz war damals offiziell nur gegen Aufpreis erhältlich und verleiht dem Fahrzeug eine elegante Note.

Details/Preise VW 1500 N
 
  VW Käfer Cabriolet, 1973, yuccagrün metallic, 50 PS, Zumindest der autobegeisterte Teil Deutschlands trauerte, als die Produktion des Käfer-Cabrios am 10. Januar 1980 eingestellt wurde. Die letzte Modellreihe (1303) wurde von 1972 bis 1980 bei Karmann in Bremen gefertigt und war daher sehr solide. Nicht zuletzt wegen seiner vier Sitzplätze, seiner Zuverlässigkeit und der problemlosen Handhabung ist das Käfer-Cabrio bis heute sehr begehrt.

Details/Preise VW Käfer Cabriolet