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  Austin-Healey 3000 BJ8, 1965, smaragdgrün über weiß, 148 PS, „Für Männer, die Pfeife rauchen“ (Fritz B. Busch), „The Pig“ (Pat Moss), „Perfektion ist langweilig“ (Donald Healey): Es fehlt nicht an verbalen Liebeserklärungen an den wohl faszi­nierendsten aller britischen Roadster. Der Motor produziert einen unverwechselbar grollenden, infernalischen Sound, die Federung ist bretthart. Wer den „Big Healey“ nicht gefahren hat, wird nie wissen, was Roadster-Fahren wirklich bedeutet. Von 3.947 gebauten Exemplaren sind in Deutschland nur noch 89 auf der Straße (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Austin-Healey 3000 BJ8
 
  Austin-Healey Sprite MkIII, 1964, rot, 60 PS, Der Austin-Healey Sprite wurde in den 14 Jahren seiner Bauzeit in insgesamt vier unterschiedlichen Modellserien gebaut, eine davon ist als "Frogeye" (Froschauge) sehr bekannt. Dieses Modell des Sprite (Kobold) ist in Deutschland recht selten anzutreffen - es sind nur noch 74 Exemplare zugelassen -, aber dennoch sehr beliebt, weil er mit nur wenig über 600 Kilogramm Leergewicht und immerhin 61 PS unglaublich agil ist. Als MK III hat er Kurbelfenster und sogar eine Heizung, alles wie in einem „richtigen“ Auto.

Details/Preise Austin-Healey Sprite MkIII
 
  Chevrolet Corvette C1 Cabriolet, 1961, rot über weiß, 230 PS, Wenn Amerikaner, dann Mustang oder Corvette, und wenn Corvette, dann die von 1958 bis 1962 gebaute C1: Achtzylinder-Brabbeln, Drehmoment im Überfluß, ein spektakuläres Design und sogar ein Hauch von Sportlichkeit. Die "Vette" war der erste Sportwagen der Welt, der serienmäßig mit Kunststoffkarosserie produziert wurde. Besonderheit dieses Fahrzeugs: eine manuelle Viergangschaltung statt der üblichen amerikanischen Automatik. Fahrspaß ist garantiert. Gebaute Stückzahl: 68.955; heutiger Bestand in Deutschland: 238 (Quelle: Kraftfahrtbundesamt)

Details/Preise Chevrolet Corvette C1 Cabriolet
 
  Fiat 124 Pininfarina Spider, 1980, rot, 105 PS, Bella macchina: Mit der 1966 von Pininfarina entworfenen italienischen Schönheit setzte Fiat die Reihe der offenen Sportwagen fort. Bereits bei seinem Debüt 1966 zum Auto des Jahres gekürt, wurde dieser Klassiker fast 20 Jahre in nahezu unveränderter Karosserieform, jedoch in vielen Motorvarianten gebaut, was seine Beliebtheit deutlich unterstreicht. Trotz der großen Stückzahl (ca. 200.000 Exemplare) blieben als Folge schlechter Rostvorsorge in Deutschland nur 261 Exemplare übrig (Quelle: Kraftfahrtbundesamt). Der agile Motor, das zeitlose Design und das problemlose Handling machen ihn zum idealen Cabrio für Einsteiger.

Details/Preise Fiat 124 Pininfarina Spider
 
  Ford Mustang, 1968, rot, 116 PS, Mit dem Mustang kam das „Pony Car“ auf die Straße. Nicht wirklich ein Sportwagen, aber der automobile Traum der amerikanischen Jugend der 60er Jahre. Endgültig zum Kult wurde der Wagen, als Steve McQueen sich in San Francisco in dem legendären Film "Bullit" mit seinem 68er Mustang Fastback eine der spektakulärsten und längsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte mit einem Dodge Charger lieferte.

Details/Preise Ford Mustang
 
  Jaguar E-Type S2 Roadster, 1971, maroon red, 180 PS, Das erotischste Auto aller Zeiten. Der Jaguar E-Type zählt heute zu den wenigen echten Sportwagen-Legenden vergangener Zeiten und sorgte schon bei seinem Debüt 1961 für Furore. In den knapp 14 Jahren Bauzeit gab es drei sog. "Serien" mit unterschiedlicher Motorisierung und geringfügig unterschiedlichem Design. Dieses Fahrzeug hier (in der seltenen Jaguar-Farbe maroon) gehört zur mittleren Serie (2), die erst 1968 auf den Markt kam und mit dem kraftvollen 6-Zylinder-Motor unter der nicht enden wollenden Motorhaube schließlich zur Legende wurde. In Deutschland wurde der E-Type nicht zuletzt durch die Jerry-Cotton-Hefte und -Filme bekannt. Von den 41.734 gebauten S-2-Roadstern sind heute in Deutschland noch 287 zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Jaguar E-Type S2 Roadster
 
  Jaguar E-Type S3 V12 Coupé, 1971, british racing green, 278 PS, Der Jaguar E-Type zählt heute zu den wenigen echten Sportwagen-Legenden vergangener Zeiten und sorgte schon bei seinem Debüt 1961 für Furore. In den knapp 14 Jahren Bauzeit gab es drei sog. "Serien" mit unterschiedlicher Motorisierung und geringfügig unterschiedlichem Design. Dieses Fahrzeug hier ist die letzte Version des Kultautos mit dem unvergleichlichen Jaguar-12-Zylinder-Motor. Da die meisten Serie-3-Fahrzeuge in die USA exportiert worden, stellt das manuelle 4-Gang-Getriebe in unserem Modell eine Besonderheit dar. In Deutschland wurde der E-Type nicht zuletzt durch die beliebten Jerry-Cotton-Hefte und -Filme bekannt. Insgesamt wurden 15.239 S3-Coupés gebaut, von denen heute in Deutschland noch 103 zugelassen sind (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Jaguar E-Type S3 V12 Coupé
 
  Mercedes-Benz 190 SL, 1963, silber-metallic, 105 PS, Eleganter, wunderschöner offener Sportwagen. Der Begründer der Mercedes-Benz-SL-Tradition, der bei seinem Debüt 1955 nicht nur optisch, sondern mit seiner selbsttragenden Karosserie auch technisch eine Sensation war. Darüber hinaus trug er die Modellbezeichnung "SL" (für "Sport Leicht") zumindest teilweise zurecht, da Hauben, Türen und Schwellen aus Aluminium gefertigt waren. Bekannt wurde der Wagen als kleiner Bruder des 300 SL Flügeltürers, später auch durch "die Nitribitt". Der 190 SL war schon in den Wirtschaftswunderjahren ein Traumwagen, und wegen seines exorbitant hohen Preises blieb er das auch für die meisten - bis heute.

Details/Preise Mercedes-Benz 190 SL
 
  Mercedes-Benz 230 SL "Pagode", 1965, rot, 150 PS, Der Nachfolger des 190 SL (siehe dort) setzte im Sportwagenbau der 1960er Jahre nicht nur bei den Fahrleistungen Maßstäbe, vor allem in puncto Sicherheit war das Fahrzeug auf dem neuesten Stand und verfügte als erster deutscher Roadster über eine Knautschzone und eine Sicherheitslenksäule. Dank seines wunderschönen, zeitlosen Designs wurde die "Pagode", so genannt wegen der Form des optional lieferbaren Hardtops, auch schnell ein wirtschaftlicher Erfolg und wurde 48.912mal gebaut; heute gibt es in Deutschland noch 1.919 Fahrzeuge (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Mercedes-Benz 230 SL "Pagode"
 
  Porsche 356 C, 1964, rot, 75 PS, Der Porsche 356 war der erste Seriensportwagen aus dem Hause Porsche. Auf ihm basiert der bis heute weltweit anhaltende Erfolg des Unternehmens, weshalb der 356 auch gern als "Ur-Porsche" bezeichnet wird. Er wurde im Laufe der fast 18jährigen Bauzeit in den drei Karosserievarianten Cabriolet, Speedster und Coupé gebaut. Als die Schauspiellegende James Dean in einem Porsche tödlich verunglückte, wurde der Wagen zum Mythos, weil man - fälschlich - glaubte, Dean sei in einem 356 gestorben; in Wirklichkeit war es ein Porsche 550 Spyder, in dem der Schauspieler am 30. 09. 1955 nördlich von Los Angeles zu Tode kam. Als der 356 im Jahre 1964 durch den 911 (siehe dort) abgelöst wurde, ging ein Aufschrei der Entrüstung durch die Fangemeinde. Unser wunderschönes Coupé hat als Besonderheit ein elektrisches Schiebedach, das werksseitig nur 92mal verbaut wurde. Gebaute Stückzahl: 76.302, heutiger Bestand in Deutschland: 923 (Quelle: Kraftahrtbundesamt).

Details/Preise Porsche 356 C
 
  Porsche 911 SC Cabriolet, 1983, meteorgrau-metallic, 180 PS, Der Porsche 911, von Freunden der Marke "Neunelfer" oder "Elfer" genannt, gilt als Inbegriff der Marke und wurde 1963 als Nachfolger des 356 (siehe dort) vorgestellt. 1981 kam das Sondermodell „50 Jahre Firma Porsche“ heraus, dem unser Fahrzeug entspricht. Das sog. „G-Modell“ war der letzte „echte“ Elfer, ein Meilenstein der Automobilgeschichte. Der luftgekühlte Boxermotor ("Kreissäge") verlieh dem Auto einen unvergleichlichen Sound. Gebaute Stückzahl: 2.406; heutiger Bestand in Deutschland: 337 (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Porsche 911 SC Cabriolet
 
  Triumph TR3, 1957, weiß, 95 PS, Die Steckscheiben werden mit einem Vierkantschlüssel montiert, die Heizung mit einem Messinghahn unter der Motorhaube einge­schal­tet, der Lärm geht durch Mark und Bein: Wer auf den Komfort eines modernen Autos nur schwer verzichten kann, ist hier falsch. Andererseits galt der 13.377mal gebaute Roadster bei seinem Erscheinen 1955 technisch als modern, immerhin hatte er schon Scheibenbremsen an der Vorderachse und damals sagenhafte 95 PS, die dem leichten Auto überlegene Fahreigenschaften verliehen. Kaum ein Auto bietet soviel Frischluftzufuhr und originären Fahrspaß wie dieser Nachkriegs-Roadster. Und kaum einer ist so selten: In Deutschland sind nur noch 54 Exemplare zugelassen (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Details/Preise Triumph TR3
 
  Triumph TR4, 1965, british racing green, 101 PS, Der Triumph TR 4 war der Nachfolger des TR 3 (siehe dort) als klassischer englischer Roadster, wobei das Design allerdings aus Italien stammte, nämlich aus der Feder von Giovanni Michelotti, der seinerzeit auch für Lancia und BMW Autos entwarf. Der sehr kräftige, drehmomentstarke Motor, ein gegenüber dem Vorgänger vergrößertes Platzangebot und ein moderneres Fahrwerk ließen den TR 4 schnell zu einem Verkaufsschlager werden: 68.719 Exemplare wurden gebaut, von denen heute noch 331 auf Deutschlands Straßen fahren. Darüber hinaus war der TR 4 auch im Rennsport erfolgreich und gewann vor allem in den USA in seiner Klasse zahlreiche Rennen. Auch heute noch ist er dank seines agilen Handlings und seines unvergleichlichen Sounds DAS Auto für die kurvenreiche Landstraße.

Details/Preise Triumph TR4
 
  VW Käfer Cabriolet, 1973, yuccagrün metallic, 50 PS, Zumindest der autobegeisterte Teil Deutschlands trauerte, als die Produktion des Käfer-Cabrios am 10. Januar 1980 eingestellt wurde. Die letzte Modellreihe (1303) wurde von 1972 bis 1980 bei Karmann in Bremen gefertigt und war daher sehr solide. Nicht zuletzt wegen seiner vier Sitzplätze, seiner Zuverlässigkeit und der problemlosen Handhabung ist das Käfer-Cabrio bis heute sehr begehrt.

Details/Preise VW Käfer Cabriolet